In diesem Video zeige ich dir eine Partnerübung, für die du zwei Handpratzen benötigst. Es geht dabei um Kettenfauststöße in Verbindung mit Auslagenwechsel und Verfolgungsschritt:
Pratzentraining: So machst du´s richtig
Ich bin ein großer Fan des Trainings mit Pratzen. Meiner Meinung nach sollte jeder ernsthafte Kampfkünstler bzw. Kampfsportler von Zeit zu Zeit damit trainieren, da diese Art des Trainings jede Menge wichtiger Fähigkeiten schult.
Gerade in Kampfsportarten wie dem Kickboxen ist es ja gang und gäbe, dass man auch mit Pratzen trainiert. In vielen Kampfkünsten wie dem Wing Chun fristet das Pratzentraining allerdings ein Schattendasein – zu unrecht wie ich meine.
Ausgabe Nr. 6 des Kampfkunst-Newsletters
In dieser Ausgabe habe ich fünf neue Beiträge für dich:
Unter anderem habe ich letzte Woche die Behauptung aufgestellt, dass sich Kampfkunsttraining nicht wirklich zur Selbstverteidigung eignet.
Außerdem habe ich eine kleine Geschichte erzählt von Larry Bird, von der du eine Menge für dein eigenes Training lernen kannst – egal ob du nun Kampfsport, Kampfkunst oder Selbstverteidigung trainierst.
Womit wir auch beim Stichwort „etwas lernen“ sind: Da darf was das Kämpfen betrifft Bruce Lee nicht fehlen. Von ihm habe ich ein berühmtes Zitat veröffentlicht und auch erklärt, was es genau bedeutet.
„Be water, my friend“ – Bruce Lee
Nur so erreichst du wahre Meisterschaft …
Ich möchte dir eine kleine Geschichte erzählen. Sie handelt von Larry Bird, einem der besten Basketballspieler aller Zeiten.
Der Hintergrund der Story ist der, dass er vor etlichen Jahren mal einen Werbespot für einen Softdrinkhersteller gedreht hat. Das Drehbuch sah vor, dass er einen Wurf erstmal versiebt, dann den Softdrink zu sich nimmt und daraufhin natürlich den Ball ohne Probleme im Korb versenkt.
Doch das war gar nicht so leicht …
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Kampfkunsttraining eignet sich nicht wirklich zur Selbstverteidigung – oder wie siehst du das?
Etwa vor einem Jahr um 19 Uhr in einer Wing-Tsun-Schule in Österreich …
Es ist Prüfungslehrgang und einer der Trainer zeigt vor, wie Schwingerabwehr im Wing Tsun funktioniert. Er meint, es gehe mit der Eindrehtechnik aus dem vierten Schülerprogramm auch mit zwei Fingern – und er möchte das nun demonstrieren.
Der Trainer blickt sich um und wählt – natürlich per „Zufall“ – den schmächtigsten von allen Umstehenden zum Vorzeigen aus.
Dann geht es los: In Zeitlupe greift der etwa einen Kopf kleinere 17-jährige Bursch den Trainer an. Beginnend aus 2 Meter Sicherheitsabstand und in einem weiten Bogen um auch viel Zeit zum Demonstrieren zu haben.
Und siehe da: Die Technik funktioniert wirklich. Der Prüfer konnte diesen „gefährlichen“ Schwinger mit nur zwei Fingern abwehren. Wer hätte das gedacht ?! …
