Die Holzpuppenform (auf chinesisch Muk Yan Chong) ist die vierte und damit letzte waffenlose Form im Wing Chun. Und sie ist gleichzeitig die erste Form, für die man ein Trainingsgerät benötigt, nämlich eine Holzpuppe.
Das besondere an der Holzpuppenform ist, dass man zu einem großen Teil Techniken aus den anderen drei waffenlosen Formen wiederfindet – sprich aus der Siu Nim Tao, Cham Kiu und Biu Tze – welche wir allesamt in eigenen Beiträgen bereits behandelt haben.
Doch es gibt noch viele weitere Besonderheiten dieser Form, welche wir uns in diesem Beitrag genauer anschauen …
Denn: Die vierte und damit letzte waffenlose Form – die Rede ist von der Muk Yan Chong (= Holzpuppenform) – wird an einer Holzpuppe trainiert. Und die beiden letzten Formen werden mit Waffen durchgeführt, nämlich mit dem Langstock und den Doppelmessern.
Dieses mal geht es um die Cham Kiu, welche man in der Regel als zweites lernt. In vielen Verbänden beginnt man mit dem Erlernen der Cham Kiu mit Erreichen des zweiten Schülergrades.
Dabei versteht man unter einer Form eine genau festgelegte Abfolge von Bewegungen bzw. Techniken.
In vielen Kampfkünsten wie
„Geht das überhaupt? Kann man das denn online lernen und was verdienen damit?“